Knauer Gruppe erweitert Wertschöpfungskette

Druckplattenherstellung im eigenen Betrieb steigert die optische Qualität nochmals

Dettingen/Erms, 18. August. Der Knauer Holding GmbH & Co. KG, Dettingen/Erms, ist es gelungen, durch den Einsatz modernster Druckherstellungstechnologie ihre Lieferqualität nochmals zu verbessern.

Mit der Produktion von rund 3 Milliarden Kunststoffbechern pro Jahr ist die Knauer Holding einer der größten Lieferanten von Verpackungen für die milchverarbeitende Industrie in Deutschland. Mit der Herstellung der weißen Becher allein ist es indes nicht getan: Jeder Kunde bestellt Becher nicht nur in eigens auf ihn abgestimmten Größen und Formaten – die Verpackungen müssen auch nach den Vorgaben der Kunden dekoriert werden, wie zum Beispiel im Direktdruckverfahren. Die Herstellung der hierfür benötigten Klischees verlangt wegen der hohen Zahl der Druckmotive besonders viel Flexibilität und ist sehr kostenintensiv.

Knauer hat nun den Prozess optimiert und die Datenverarbeitung, die früher komplett an externe Dienstleister ausgelagert war, ins eigene Unternehmen geholt. Dazu hat das Unternehmen in einen Laserbelichter investiert, der die Daten von der Reprofirma erhält und das Klischee automatisch belichtet. Von dort werden die Klischees direkt in die Druckmaschinen eingespannt.

Das Ergebnis bringt klare Verbesserungen: „Durch den vereinfachten Herstellungsprozess der Druckplatten fallen Fehlerquellen weg, wir sparen Einrichtezeit und haben insgesamt weniger Ausschuss“, teilt Andreas Doster, Geschäftsführer der Knauer-Gruppe, mit. Überdies steigt auch die Qualität der Klischees an und damit die Lieferqualität der Becher und ihrer Druckmotive insgesamt.

Die Knauer Gruppe mit der Kerngesellschaft Uniplast, ist ein führendes Unternehmen in der Herstellung von dünnwandigen Kunststoffverpackungen für Molkereiprodukte. Mit rund 400 Mitarbeitern werden an zwei Standorten Verpackungen im Spritzgieß- und Thermoformverfahren produziert.

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